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Pfarrbrief Dezember Januar Februar März

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Liebe Schwestern und Brüder,


 

auch in diesem Jahr ist der Februar ein sehr vielschichtiger Monat. Mit dem Fest der Darstellung des Herrn – Mariä Lichtmess – schließt nach dem traditionellen Verständnis die Weihnachtszeit. Daher bleibt auch in unserer Kirche bis zu diesem Tag die Weihnachtskrippe und der Weihnachtsbaum stehen. Mit diesem Tag ist die Segnung von Kerzen verbunden. Sie erinnern uns daran, dass an diesem Tag Jesus das erste Mal in den Tempel in Jerusalem gekommen ist, das Licht der Welt. Daran erinnern uns in besonderer Weise die Kerzen, von daher ist es ein guter Brauch, an diesem Tag Kerzen zu weihen, insbesondere die Kerzen, die für den liturgischen Gebrauch des kommenden Jahres benötigt werden für die Kirche und für die persönliche Verwendung. Am darauffolgenden Tag, dem 3. Februar, gedenken wir des Heiligen Blasius. Segen zu empfangen und Segen zu spenden, ja zu schenken ist für uns Menschen etwas ganz wichtiges. So kann uns dieser Tag dazu einladen, darüber nachzudenken, wo ich Segen empfangen habe. Wo ich zum Segen für andere bereits geworden bin und wo ich zum Segen für andere werden kann. Die im Februar beginnende Fastenzeit kann einem in besonderer Weise dazu anregen, darüber nachzudenken und über das eigene geistliche Leben insgesamt. Dafür ist eine gute spirituelle Grundlage in einem Selbst sehr hilfreich. Dazu zählen ein gutes Zusammenwirken von persönlichem Glauben und einer immer weiter gehenden Lebensentwicklung. Gegründet in der biblischen Offenbarung und der Lehre der Kirche. Dabei kann man sich selbst fragen, ob in meinem eigenen Leben eine lebendige Gottesbeziehung erkennbar ist? Inwieweit ich mich selbst in der christlichen Tradition verwurzelt erlebe. Darauf aufbauend kann ich nach außen wirken und durch das eigene Glaubenszeugnis anderen Menschen zeigen, was für ein Geschenk es ist, den Erlösungsglauben an Gott zu haben. Ausdruck dieser richtig gefeierten Lebensfreude ist auch die Faschingszeit, die für viele einen Schwerpunkt am Beginn des Februar setzt, mit der wir in besonderer Weise die Freude am Leben und der Gemeinschaft verwirklichen können.
 

Im Gebet verbunden

Steffen Karas