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Pfarrbrief September Oktober November Dezember

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Liebe Schwestern und Brüder,


 

im Juli haben bei herrlichem Sommerwetter sowohl die Religiöse Kinderwoche in Blankenfelde und in Meyenburg stattgefunden. Für die Teilnehmer waren es viele schöne Tage.
Ich hoffe sehr, dass darüber hinaus auch viele schöne Tage für möglichst viele Menschen die Sommermonate geprägt haben.
Dabei darf nicht vergessen werden, dass es so manchem Menschen aus unterschiedlichsten Gründen nicht möglich war, sich eine Zeit der Erholung zu gönnen. Oft gerade den Menschen, die es besonders nötig haben, sich körperlich und seelisch zu erholen und zu stärken. Hier ist fürbittendes Gebet und eine helfende Hand häufig eine gute und wichtige Hilfe.
Anfang September findet das erste Firmwochenende des neuen Firmkurses in Alt-Buchhorst statt.
Beim Religionsunterricht gibt es Änderungen, in Ludwigsfelde unterrichtet Frau Stibora künftig alle zwei Wochen je zwei Stunden. In Blankenfelde unterrichtet Frau Lewandowski nicht mehr. Stattdessen konnte Frau Schellhardt gewonnen werden, die 1. bis 4. Klasse zu unterrichten. Frau Lübker unterrichtet die 5. und 6. Klasse und Herr Diakon Gaul die 7. bis 10. Klasse.
In unserem Dekanat gibt es jetzt mehrere Veränderungen: zum 1. September wird Pfarrer Arndt Franke als Propst in St. Peter und Paul eingeführt. Die dortige Kaplansstelle wird nach langer Vakanz auch wieder neu besetzt mit Fernando Diez-Matteos.
Nach der Entscheidung der Signatur, des höchsten kirchlichen Verwaltungsgerichts in Rom, im weltlichen Recht vergleichbar dem Bundesverwaltungsgericht, gehört der bisherige Pfarrvikar Martin Arndt aus Teltow zum Bistum Fulda und nicht zum Erzbistum Berlin. Die Kleruskongretation hat vorher anders entschieden. Damit verlässt ein guter Priester ersatzlos unser Dekanat, um zukünftig im Bistum Fulda zu wirken. Somit sind von insgesamt acht Priesterstellen ab dem Herbst sechs besetzt. Die zwei Pfarrerstellen in Michendorf und Zossen verbleiben vakant und werden weiterhin von Nachbarpfarreien aus mit betreut. Für beide Pfarreien sind aus guten Gründen jeweils eigene Pfarrer vorgesehen und von daher ist es sehr traurig, dass das EBO über viele Jahre hin diese Lücken nicht schließen kann.
Auf den mehrfach aus Rangsdorf und Zossen heran getragenen Wunsch, dass ich als verantwortlicher Pfarradministrator häufiger dort am Sonntag die Heilige Messe feiere, haben Pfarrer Kittel und ich vereinbart, regelmäßig am Sonntag die Orte zu tauschen. Ich bin sehr froh, dass er mit seinen fast 84 Jahren weiterhin so mobil ist. Priesterliche Vertretung von auswärts der beiden Pfarreien ist auf Grund der immer angespannteren Personallage im ganzen Erzbistum von Mal zu Mal schwerer zu organisieren, teils gar nicht mehr möglich.
Die damit verbundenen Fragestellungen können wir auf Ortsebene nicht lösen. Hier gilt es immer neu bestmöglich mit der gegebenen Lage umzugehen.
Angesicht dieser Herausforderungen bin ich sehr froh, dass wir seit dem 28. Juli wieder in der Kirche St. Joseph in Trebbin Gottesdienst feiern können. Nach mehreren Monaten, in denen im Saal des Pfarrhauses die Heilige Messe zelebriert wurde, ist es sehr schön, in das grundhaft erneuerte Gotteshaus zurück zu kehren. Während der monatelangen Arbeiten hat Frau Mandel dankenswerter Weise mit großem zeitlichen und persönlichem Einsatz die Bauarbeiter sehr gut betreut, was angesichts des zunehmenden Fachkräftemangels immer wichtiger wird, und nach dem Ende der Bauarbeiten auch neben der Bauendreinigung durch eine Fachfirma in vielen Stunden die Kirche gesäubert.
Ein paar Details sind noch in der Kirche abzuschließen und für die hinter der Altarwand befindlichen alten Sakristei ist noch das Dach zu decken und auch die drei dortigen Fenster werden noch überarbeitet. Im Außenbereich ist noch das Pflaster vor der Kirche behindertenfreundlich an den Eingang der Kirche aufzuarbeiten. Dazu kommt noch ein neugestalteter Bodenstreifen längs der linken Außenwand der Kirche, um neue Wasserschäden zu verhindern.
Möge dieses Gotteshaus somit weiter dazu beitragen, dass der Glaube in Menschen gestärkt, gefestigt und gefeiert wird.
 

Im Gebet verbunden

Ihr Diakon Krzysztof Gaul