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Pfarrbrief September Oktober November Dezember

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Liebe Schwestern und Brüder,


 

die letzten Monate brachten uns hoffentlich schöne Ereignisse und erholsame Zeit. Der Sommer bringt die Gelegenheit mit sich, die Zeit anders als sonst zu verbringen und neue interessante Erfahrungen zu machen. Im Sommer kann man nämlich die Sachen erleben, die während des Schuljahres nicht möglich oder schwierig umzusetzen sind.
Für mich war es eine erholsame Zeit nach den bedeutungsvollen und schönen, aber auch intensiven Ereignissen im Juni. Die Priesterweihe und die zahlreichen Primizien, die ich in Deutschland und in Polen gefeiert habe, bleiben in meinen Erinnerungen und diese begleiten mich im alltäglichen Leben. Ich danke Ihnen herzlich für die Begleitung, Gebete und das gemeinsame Feiern. Es war für mich spürbar und schön, dass Sie mich unterstützt haben. Vielen Dank!
Vor uns liegt jetzt ein bunter Herbst. Im Monat September haben wir ein wichtiges Ereignis im Fokus. Viele Jugendlichen aus unserer Pfarrei bekommen das Sakrament der Firmung. Es findet in der Pfarrei Salvator Lichtenrade am 21. September um 14 Uhr statt. Zu dieser Feier lade ich Sie herzlich ein, um die Jugendlichen im Gebet und durch Ihre Anwesenheit zu unterstützen. In der katholischen Kirche ist die Firmung die Fortführung der Taufe und bildet zusammen mit dieser und dem Empfang der Eucharistie die Sakramente der christlichen Initiation. Die Firmung wird als Gabe der Kraft des Heiligen Geistes an den Gläubigen verstanden. Sie helfe ihm dabei, tiefer in der Gotteskindschaft zu verwurzeln, sich fester in Christus einzugliedern, seine Verbindung mit der Kirche zu stärken, sich mehr an ihrer Sendung zu beteiligen und zu helfen, in Wort und Tat für den christlichen Glauben Zeugnis zu geben. Die Firmung erfordert einige Voraussetzungen. Zum einen muss der Firmling getauft sein, da die Firmung die Taufe zur Vollendung bringt. Außerdem muss der Firmling den Willen haben, gefirmt zu werden. Es wird dem Firmbewerber auch empfohlen, vor der Firmung das Bußsakrament zu empfangen. Diese Voraussetzungen sollen dem Firmbewerber helfen, sich gut auf das große Geschenk Gottes vorzubereiten.
Der Monat Oktober gilt traditionell als Rosenkranz-Monat und ist, wie der Monat Mai, in besonderer Weise Maria geweiht. Er wird zum Anlass genommen verstärkt das Leben Jesu mit dem Gebet des Rosenkranzes zu betrachten. Diese Gebetsform ist schon seit dem 12./13. Jahrhundert bekannt. Auch heute wird der Oktober in vielen Gemeinden zum Anlass genommen, das Rosenkranzgebet wieder in den Mittelpunkt zu rücken. In unserer Gemeinde wird es die Möglichkeit geben sonntags und freitags den Rosenkranz gemeinsam zu beten. Das Wort Rosenkranz stammt vom lat. „rosarium“, das mit „Rosengarten“ übersetzt wird. Rosengewächse symbolisieren die Gottesmutter Maria. Später wird das Wort „rosarium“ auf die Gebetsschnur übertragen. Im 15. Jahrhundert wird es erstmals mit der deutschen Bedeutung „Rosenkranz“ verwendet. Der Name leitete sich von der Idee ab, dass die Gebete ein Kranz für Maria seien. Beim Beten wird das Leben Jesu aus dem Blick von Maria betrachtet.
Wir haben eine gute Möglichkeit dafür sowohl in persönlichem Gebet, als auch durch gemeinsame Rosenkranzandachten. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen eine schöne und betrachtungsvolle Zeit.
 

Im Gebet verbunden

Kaplan Krzysztof Gaul