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Pfarrbrief März April Mai Juni

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Liebe Schwestern und Brüder,


 

ab dem Monat Juni erscheint jetzt das Pfarrblatt wieder regulär.
Die Corona-Epidemie wirkt sich jedoch weiterhin einschränkend auch auf unsere Gemeinde aus und auch wenn unser Land von den direkten gesundheitlichen Folgen im Vergleich zu vielen anderen Ländern gut durch diese Krise gekommen ist, sind viele weitere negative Folgen weiterhin spürbar. Unter anderem für unsere Gottesdienste, dass wir weiterhin das Abstandsgebot einhalten müssen und nicht singen sollen.
Bei Freiluftgottesdiensten, bei denen ein größerer Abstand eingehalten werden kann und eine ständige Luftbewegung gegeben ist, ist damit die Aerosolproblematik so, kann dagegen durchaus gesungen werden. Daher wollen wir in Ludwigsfelde und Blankenfelde Familien-Picknick-Gottesdienste im Freien feiern. Näheres dazu weiter unten im Pfarrblatt.
Gerade für alle diese Umstände ist es eine sehr gute Basis, dass das Pfingstfest über den Pfingstmontag in den Monat Juni hinein ausstrahlt. Wir feiern die Aussendung des Heiligen Geistes in Zeiten, die in besonderer Weise einen kühlen, doch engagierten Geist in den Menschen nötig haben. Der Charakter des Festes ist sehr treffend in diesem Gebet der Messe am Pfingstfest ausgedrückt: „Denn heute hast du das österliche Heilswerk vollendet, heute hast du den Heiligen Geist gesandt über alle, die du mit Christus auferweckt und zu deinen Kindern berufen hast. Am Pfingsttag erfüllst du deine Kirche mit Leben: Dein Geist schenkt allen Völkern die Erkenntnis des lebendigen Gottes und vereint die vielen Sprachen im Bekenntnis des einen Glaubens. Darum preisen dich alle Völker auf dem Erdenrund in österlicher Freude.“
Der Blick auf die sieben Gaben des Heiligen Geistes kann uns dabei helfen, das im Alltag zu entfalten: Weisheit, Verstand/Einsicht, Rat, Stärke, Erkenntnis/(heilige) Wissenschaft, Frömmigkeit und Gottesfurcht.
So wünsche ich uns allen, dass wir mit dem Einsatz dieser Gaben auch die weiter anstehenden herausfordernden Corona-Krisenzeiten bestehen können.
 

Im Gebet verbunden

Steffen Karas, Pfarrer