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Pfarrbrief September Oktober November Dezember

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Liebe Schwestern und Brüder,


 

es ist schon ein ganzes Jahr vergangen, seitdem ich in der Pfarrei St. Nikolaus bin. Am 30. Oktober 2017 kam ich hierher und fing einen Tag darauf - am Reformationstag - mein Praktikum an. Durch die Handauflegung vom Weihbischof Matthias Heinrich wurde ich am 21. April 2018 zum Diakon geweiht und dank dieser Gnade kann ich den Dienst des Diakons in verschiedenen Bereichen ausüben. Wenn ich auf die vergangene Zeit zurückschaue, bin ich Gott und den Menschen dankbar dafür. Sie war geprägt von vielen schönen Begegnungen und guten Ereignissen, von denen ich auch für die Zukunft lernen konnte. Ich danke Ihnen allen für ein hilfreiches Wort und für Ihre Gebete. Ich fühlte mich oft davon getragen.
Die Zeit der praktischen Ausbildung ist in unterschiedliche Bereiche geteilt. Daher bin ich nicht nur hier in der Pfarrei, sondern auch in der Schule tätig. Deswegen besuche ich seit einem Jahr wöchentlich ein Fachseminar, welches das Referendariat für den Religionsunterricht theoretisch begleitet. In der kommenden Zeit geht es mit vielen verschiedenen der Ausbildungsphasen weiter.
Seit dem 14. Oktober bin ich beim nächsten Pastoralkursabschnitt in Fulda. Er wird bis Ende November gehen und ist schon der dritte theoretische Block in der praktischen Ausbildung. Die ersten beiden waren bereits in Erfurt und in Paderborn (vor der Diakonweihe). Man kann hier immer etwas Neues und Nützliches lernen. Diese Kurse bieten auch die Möglichkeit sich mit den anderen Diakonen auszutauschen. Vor allem teilen wir untereinander unsere persönlichen Erfahrungen. Die Zeit des Pastoralkurses in Fulda nimmt bereits die Priesterweihe, die im nächsten Jahr stattfinden soll, in den Fokus.
An dieser Stelle möchte ich Sie bitten, weiterhin für mich zu beten, damit die Zeit der Ausbildung gute Früchte bringt. Schon jetzt freue ich mich auf die kommende Zeit des Advents, in der wir wieder gemeinsam in der Pfarrei unterwegs sein können. Ich denke und hoffe hier an weitere schöne Begegnungen, Ereignisse und Gespräche.
Bevor wir aber wieder gemeinsam in ein neues liturgisches Jahr - in den Advent - eintreten, durchschreiten wir den Monat November, in dem uns die Kirche zur Besinnung und zum Gedenken unserer lieben Verstorbenen einlädt. Die Kirche beginnt daher diesen Monat mit den Festen Allerheiligen und Allerseelen.
Im Besonderen erinnern wir uns am Allerheiligentag an alle Heiligen, besonders auch an jene, die von der Kirche nicht heiliggesprochen wurden. Deswegen wird dieser Feiertag auch als Fest der unbekannten Heiligen genannt. Er ist kein Tag der Trauer, sondern ein Tag der Freude, in dem
die Christen das neue Leben feiern, das ewige Leben bei Gott. Die verstorbenen Heiligen haben es schon nach ihrem Tod erreicht. Für uns gibt es noch einen gewissen Weg um an das Ziel zu gelangen.
Am 2. November feiern wir das Fest Allerseelen, wo die Kirche aller Verstorbenen gedenkt und für sie betet. In besonderer Weise drücken wir darin unsere geistliche Verbundenheit aus. Sie ist Ausdruck unserer Hoffnung auf ein Wiedersehen mit ihnen bei Gott. Wir bleiben mit den Verstorbenen in der Gemeinschaft der Heiligen verbunden. An diesem Tag und den darauf folgenden bietet sich eine gute Gelegenheit unsere Verstorbenen an den Gräbern zu besuchen, ihrer zu gedenken und für sie zu beten. Die Erinnerung an unsere lieben Verstorbenen kann uns helfen die Beziehung zu ihnen wach zu halten oder mit ihnen zu erneuern bzw. zu stärken. So wünsche ich Ihnen eine gute und gesegnete Zeit.
 

Im Gebet verbunden

Ihr Diakon Krzysztof Gaul