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Pfarrbrief Januar Februar März April

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Liebe Schwestern und Brüder,


 

am 6. März beginnt mit dem Aschermittwoch die Fastenzeit. „Bedenke Mensch, dass du Staub bist und wieder zum Staube zurückkehrst!“ Das ist eine der Formeln, mit der uns das Kreuz auf die Stirn gezeichnet wird. Im Wahrnehmen der eigenen Endlichkeit, der eigenen Begrenztheit liegt die Chance, sich auf Ostern vorzubereiten. So wird der Blick frei auf Jesus Christus und meinen Nächsten. So kann ich immer mehr zu dem werden, als den Gott mich gedacht hat.
Ich freue mich, in dieser Zeit mein Praktikum in Ihrer Gemeinde zu begin-nen, das im Rahmen meiner Ausbildung zum ständigen Diakon mit Zivilbe-ruf vorgesehen ist. Ich arbeite im Jugendamt eines Berliner Bezirkes, bin verheiratet und Vater von 6 erwachsenen Kindern, lebe in Lichtenrade und gehöre seit vielen Jahren zur Gemeinde St. Theresia vom Kinde Jesu in Berlin-Buckow. Neben geistlichen Angeboten, die ich dort durchführe, bin ich seit vielen Jahren für die Firmkatechese verantwortlich, gehöre ich dem Pfarrgemeinderat an und bin Mitglied im Leitungsteam für den pasto-ralen Raum, den wir mit drei Tempelhofer Gemeinden bilden. Als geistli-cher Begleiter und Exerzitienleiter habe ich meine Wurzeln in der ignatiani-schen Spiritualität und bei den Wüstenvätern. Das Praktikum wird etwa eineinhalb Jahre dauern und mich in die Praxis der Grundvollzüge der Kir-che einführen; ich bin dankbar, diese Zeit gemeinsam mit Ihnen verbrin-gen zu dürfen.
„Kehr um und glaub an das Evangelium“ so lautet eine andere Segens-formel für die Auftragung des Aschenkreuzes. Vielleicht können wir das wörtlich nehmen und es als konkrete, ganz praktische Aufforderung an uns selbst sehen, die vor uns liegende Fastenzeit fruchtbar werden zu lassen. Schauen wir das Evangelium an, lassen uns von den jeweiligen Texten des Tages inspirieren und so eine tiefere Verbindung mit Jesus Christus einge-hen.
Ich wünsche uns allen eine gesegnete, gemeinsame Fastenzeit auf dem Weg nach Ostern!
 

Ihr Diakonand Joachim Sponholz